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Die PARTEI goes Landtag und Bezirkstag 2018.

Nach dem ersten Erfolg zur Bundestagswahl wollen wir in München größer einsteigen und die Landtagswahl und Bezirkstagswahl in Bayern 2018 gibt uns die Gelegenheit dazu. Aber wir brauchen dazu jetzt Deine Unterstützung! Im Gegensatz zur Bundestagswahl mit 4 Wahlkreisen, können wir jetzt 9 Stimmkreise mit einem Kandidaten von Die PARTEI besetzen, viele lustige Plakate in München aufstellen und die FCKAFD und natürlich die anderen Parteien und deren Presse ärgern, informieren und das Land auf einen neuen Weg bringen.

Damit wir die entsprechenden Unterstützerblätter für jeden Kandidaten nun für die LTW18 und BezTW18 schnell erhalten und mit dem Sammeln der Unterstützerunterschriften beginnen können, stellen wir unsere Kandidaten am 11.11. um 11:11 Uhr in München auf.

Du bist heute herzlich eingeladen, Dich als Kandidat für einen der Stimmkreise aufstellen zu lassen und/oder den Kandidaten zu wählen.

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Du möchtest ein Plakat von Die PARTEI in München aus dem Wahlkampf?

Dann schnapp es Dir als historisches Dokument der Zeitgeschichte und nimm es ab, nimm es nach hause. Du wirst es noch brauchen, wenn der nächste Abgeordnete, Minister, Bundeskanzler oder Bundespräsident von Die PARTEI gestellt wird und Du dann ein handsigniertes Plakat für Deine Kinder, Enkel Dein eigen nennen willst. Es verspricht hohe Erlöse in 10 Jahren auf ebay.

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Das Bayreuther Manifest von Dr. Paul Schulz

Wenn du dich als "gläubigen Christ " bezeichnest und/oder (noch) Kirchenmitglied bist, denke einmal darüber nach, ob du wirklich an den "katholischen/evangelischen etc" Gott (genau so wie es in der Bibel steht) glaubst, oder ob du einen eigenen, selbstgebastelten, "wie es dir gerade passt" Gott anbetest? Wenn ja, dann lese bitte folgendes Manifest aufmerksam und überlege einmal, ob die Aussage: "Der Mensch hat Gott nach seinem Ebenbild erschaffen" auch auf deinen Glauben zutrift?!

Wenn Schafe einen Gott hätten, würde er wie ein Schaf aussehen!

Die Partei veranstaltet nach der Machtergreifung eine "Gottwahl" bei der demokratisch ein Gott gewählt wird, den wir zur Anbetung für geistig schwache MitbürgerInnen freigeben werden.

Als Aufruf

an alle Konfessionsfreien, Freidenker, Humanisten, Agnostiker und Atheisten

und an alle, die ihrem Leben eine neue Orientierung geben wollen:

1.

Religion bedeutet immer
Fremdherrschaft Gottes über den Menschen.

Immer steht der Mensch unter göttlichen Verboten und Strafen.
Er wird zuwiderhandelnd
- so ganz eindeutig die Bibel und alle kirchliche Dogmatik -
als Sünder bis in den Tod verfolgt
und im Tod mit Fegefeuer und Hölle bestraft.

Selbst der Himmel ist eine göttliche Diktatur.
Die jenseitige Heilshierarchie "Ewiges Leben"
stellt sich dar als eine absolute Herrschaft von oben.

Die Repressionen der Religion und der Religionen
erfüllen in einer Demokratie den Tatbestand
der Unterdrückung, der Erpressung und des Terrors.

2.

Erst durch die Loslösung von Gott
als der höchsten religiösen Autorität
setzt sich der Mensch frei
von größtmöglicher Fremdbestimmung.

Indem er sich selbst herausnimmt aus der göttlichen Bevormundung,
entwickelt sich der Mensch zu einem
sich selbst bestimmenden und selbst verantwortenden Individuum.
Er wird ein autonomer Mensch.

Ein solcher Mensch bekennt sich
in unserer demokratischen Gesellschaft als Atheist.

3.

Der Mensch ist frei geboren, überall liegt er in Ketten.

Dieser Aufschrei Rousseaus zur Befreiung des Menschen
1754 während der Aufklärung
richtete sich gegen die kirchlich-religiöse Beherrschung
der christlich-abendländischen Welt,
denn alle staatliche Gewalt
vollzog sich damals ursächlich in Vollmacht Gottes
und damit als theokratische Unterdrückung.
Christentum und Islam, Rom und Iran,
vertreten bis heute dasselbe theokratische Machtprinzip.

Auch heute ist die geistige Befreiung des Menschen
aus religiöser Fremdbestimmung
ein hochaktuelles Thema unserer säkularen Gesellschaft,
die von göttlichem Irrglauben
und kirchlich-religiöser Hochfährigkeit nur so trieft.

Unsere Gesellschaft ist weit entfernt
von einer verfassungsgeforderten
Trennung von Staat und Kirche,
gar von einer Trennung von Staat und Religion.

4.

Jeder Mensch hat das Recht auf Religion.
Religion ist Privatsache
- "res privata", wie die alten Römer sagten.

So steht es
in der französischen Menschenrechtsverfassung von 1791,
in der UN-Menschenrechtserklärung von 1948,
im deutschen Grundgesetz seit 1949,
und im neuen Lissabonner EU-Vertrag von 2009

- erfunden, durchgesetzt und geschützt
nicht von den christlichen Kirchen - nie! -
sondern von der säkularen Demokratie.

Etwas völlig anderes ist
die Machtentfaltung und Einflussnahme
der institutionalisierten Religion und Religionen
auf Staat und Gesellschaft.
Dabei geht es um "res publica", wie die alten Römer sagten.

Die res publica, unser säkularer demokratischer Staat,
muss befreit werden
von allen Machteinflüssen institutioneller Religion und Religionen,
vor allem auch von allen religiösen bildungspolitischen Einflussnahmen
speziell auf unsere Jugend insgesamt,
besonders in Kitas und säkularen Schulen
Deshalb:

Ceterum censeo religionis potestatem esse delendam.
Die Macht institutioneller Religion und Religionen muss gebrochen werden.

5.


Der Mensch kann sehr wohl in eigener Verantwortung leben
- ohne Kirche, ohne Religion, ohne Gott.

Viele Menschen tun das.
Sie verstehen ihr Leben vor dem Tod als ihr einziges Leben.
Sie versuchen, dieses Leben bestmöglich zu gestalten.
Sie setzten sich Ziele, geben sich selber Sinn, erfüllen Pflichten.
Sie haben Familie, Kinder, Freunde.
Sie genießen die Lebensfreuden
in der Vielfalt und Schönheit des Daseins.
Zugleich wissen sie um den Tod
als das ganz natürliche Ende ihres Lebens - für immer.
Ihren Tod verstehen sie als das Nichts,
in dem - ohne allen Schrecken - ewiger Frieden herrschen wird.

Diesseitiges Leben also in autonomer Eigenverantwortung.

 6.

Der Mensch kann sehr wohl
zugleich in Mitverantwortung für den Mitmenschen
und für die Gesellschaft leben,
auch ohne Kirche, ohne Religion, ohne Gott.

Viele - gerade auch junge - Staatsbürger tun das,
oft sogar unter schwersten persönlichen psychischen Belastungen
als Kranken- oder Altenpfleger,
als Polizisten und Rettungsdienste bei entsetzlichen Unfällen oder Katastrophen,
als Soldaten in Afghanistan,
als Studenten in einem repressiven Lehrbetrieb,
als Arbeitsnehmer in einer immer stärker verhartzten Berufswelt.

Gerade so aber leben sie zumeist
durch und durch in weltlich-humanistischen Lebensidealen.

7.

Der Mensch kann sich selbst befreien
zu einem autonom-humanistischen Menschen
in einer säkularen Welt.

Der Mensch braucht dazu keinen Papst, keine Kirche, keine Religion,

denn es hilft ihm kein Gott - weder in Haiti, noch sonstwo.

Der Mensch braucht nur

verantwortungsbewusste Menschen,
die mit ihm im Leben und im Sterben solidarisch sind.

Die höchste Verantwortungsform des Atheismus

ist deshalb eine größtmögliche Humanität.


Cura ut valeas!

Sorge dich so um dein und unser weltliches Wohlergehen!

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Dr. Paul Schulz immer aktuell unter

www.drpaulschulz.eu

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Bücher:

Paul Schulz, CODEX ATHEOS.
DIE KRAFT DES ATHEISMUS
Verlag Aug. Rauschenplat, 2006, 2007², ISBN 3-935519-15-x

Paul Schulz, ATHEISTISCHER GLAUBE.
EINE LEBENSPHILOSOPHIE OHNE GOTT
Marix Verlag, 2008, ISBN 978-3-86539-179-7

 BS 3/10

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