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Sie war einmal die meistgekaufte Tageszeitung in München. Doch die Zeiten ändern sich, so, wie die Zeit sich für die CSU ändert und sie sich nur noch durch Formalien und Tricks an der Macht halten kann. Pluralismus und Digitalisierung machen es möglich, den mainstream auszuhebeln und ein Alternativprogramm vorzulegen, das die extreme Mitte der Gesellschaft abbildet. Gerd Bruckner und Valentin Schware treten bekanntlich als Direktkandidaten in München-Süd (Wahlkreis 219) bzw. München-Nord (Wahlkreis 217) für Die PARTEI zur Bundestagswahl an und die Abendzeitung wollte mehr für ihre Leser herausfinden.

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Für die Geschichtsschreibung - Die PARTEI in München mit zwei Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017

Am 28.7.2019 war es so weit. Der Kreiswahlausschuss bestätigte einstimmig, die Zulassung von Gerhard Bruckner (Wahlkreis 219 München Süd) und Valentin Schwarze (Wahlkreis 217 München Nord) für die Bundestagswahl 2017.

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Aktuelle Pressemeldung für Journalisten 

DiePARTEI – wo sich Arbeit wieder lohnt 

Alphatest ist voller Erfolg für DiePARTEI, selbst wenn Mittelfranken um rund ein Viertel, und Oberbayern um rund ein Drittel die Zulassung zur Landtagswahl in Bayern 2008 verfehlen. Bund, wir kommen -- Europa, erst recht!

München -- Gestern um 18:00 Uhr war das Ultimatum ausgelaufen, das das Bayerische Landeswahlrecht Newcomern in der Parteienlandschaft stellt. Gestern war klar: Die Partei für Arbeit, Elitenförderung, Tierschutz und basisdemokratische Initiative – DiePARTEI – schafft es diesmal nicht auf den Stimmzettel zur Landtagswahl in Bayern 2008. Noch nicht.

Etwa um ein Viertel zu hoch waren die Hürden, die der erst im Mai dieses Jahres gegründete Landesverband auf seinem Lauf durch die Demokraturbürokratie zu nehmen hatte und der sich ob seiner Jugendlichkeit derzeit nur auf die Wahlkreise Mittelfranken und Oberbayern stützen kann: 1385 Unterstützerunterschriften hie, gar 2000 da – so viele waren in den wenigen Wochen seit der DiePARTEI-Gründung einfach nicht zu schaffen.

Zu sehr hatten Großveranstaltungen wie die Fußballeuropameisterschaft oder das agitationsfeindliche Wetter Aufmerksamkeit und Politlust potenzieller Unterstützer gebunden, zu dünn ist noch die personelle Decke, zu neu das Anliegen dieser Partei in neuem Antlitz, der eingesessenen Politprominenz mit satirischen Mitteln aber grunddemokratischen Anliegen Paroli zu bieten.

Im Gegensatz zu Volksbegehren müssen Partei-Aspiranten nämlich von den Einwohnermeldeämtern beglaubigte Unterstützerunterschriften vorlegen, was Unterzeichnern eine ehrliche Stellungnahme für eine Partei abverlangt – mit Namen, Wohnort und Unterschrift auf einem Formblatt des Landeswahlleiters.

Bis kurz vor Annahmeschluss hatten etwa die Franken noch gekämpft – um mit fast 200 Unterschriften auf dem Weg zum Einwohnermeldeamt noch an der Unzuverlässigkeit der Bundesbahn zu scheitern. Und doch kann DiePARTEI mit Stolz darauf verweisen, dass sie in Mittelfranken und Oberbayern zusammen über 3.000 Gleichgesinnte zum schriftlichen Bekenntnis für das Neue, das Spritzige, das Ehrliche und das Findige – die ehrenamtliche Antwort auf das verknöcherte Politprofitum der etablierten Parteien von braun bis lila.  

„Selbst wenn es diesmal ums berühmte Abendlächeln nicht gereicht hat, war dieser Alphatest für DiePARTEI ein voller Erfolg“, tröstet Gerd Bruckner, Vorsitzender des Landesverbands Bayern, das noch kleine Scherflein seiner Mitstreiter. „Wenn wir hier – in ganzen vier Wochen – in ganzen zwei Wahlbezirken – allein in Bayern – schon dreitausend Menschen für uns begeistern konnten, dann liegt die Bundestagswahl nur noch zehn Minuten weit weg“, freut er sich über seine missratene Metapher und fährt fort.

Seine Zuversicht kommt nicht von Ungefähr: „Zweitausend Unterschriften aus BAYERN benötigen wir für die Zulassung zur Bundestagswahl – das schaffen wir mit unseren Aktivisten locker!“ Nur zehn Minuten hatten beispielsweise Jörg Knapp gefehlt: „Die 160, die ich heut' erst bei vier Einwohnermeldeämtern stempeln lassen und dann ins Schloss, also das Regierungspräsidium bringen sollte, hab ich vergeigt weil ich zu spät dran war und die DB für Erlangen Nürnberg 10 Miniminuten länger brauchte“. Darauf angesprochen, wie knapp es war, stöhnt des berühmten Komponisten Anton Bruckner Urgroßneffe: „Mehr Zeit, mehr Leit, sonst kommst net weit.“

DiePARTEI-Bundesvorsitzender Martin Sonneborn: „Quatsch, mehr war nicht drin – weniger schon! Abgehakt.“ Sonneborn schaut ebenfalls bereits nach vorne zur Bundestagswahl 2009 – voller Zuversicht! Denn das Maß freistaatlichen Denkes, das er aus Bayern und Franken erfahren durfte, beeindruckt selbst ihn als als Nordlicht und ehemaligen Chefredakteur der „TITANIC“: Rund ein Zehntel der Parteimitglieder stellt der Freistaat – Tendenz stark steigend. Noch will er den Bundesparteitag anlässlich der Kandidatenkür zur Bundestagswahl in Berlin abhalten lassen – irgendwann im Oktober.

DiePARTEI südlich des Weißwurstäquators wird früher tagen – in Nürnberg. „Nach Berlin zieht es ja nicht mal den Obama Barrack“, brummt Bruckner. Da wär’ Nürnberg schon besser, dort kennt man sich aus mit Parteitagen, auch wenn wir hier in München, der Bayerischen Hautstadt, für Bewegung sorgen. Frank heißt frei.“ Berlin will er sich für den Parteitag zur Europa-Wahl aufheben. Um für die zugelassen zu werden, braucht es 4000 Unterschriften aus ganz Deutschland. „Da haben wir ja in Bayern und Franken allein jetzt schon drei Viertel auf der Uhr“. Bis zu dieser Entscheidung aber sind es nicht zehn Minuten, sondern zehn Monate.

Der Landesverband Bayern der Partei Die PARTEI bedankt sich bei allen Aktivisten und Unterstützern für ihren Einsatz und wirbt um Mitglieder und Wähler: Zehn Euro kostet der Jahresbeitrag – und die Wahlkampfostenerstattung durch den Staat werden wir den Wählern zurückzahlen.  

(ak) 

 

© 2008-2017 Die PARTEI München mit den Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2018
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