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40.000 Teilnehmer bei #NoPAG in München mit Die PARTEI

Die PARTEI war mit dem "Grauen Block" vor Ort und begeisterte alle Teilnehmer an der Großdemo gegen das geplante neue Polizeiaufgabengesetz von Söder , Seehofer und Herrmann. Es war grandios, was die PARTEI Aktivisten, als offizieller Partner des NoPAG Büdnisses, an tollen Plakaten, Sprüchen und dem Leichnwagen mit Sarg den Münchnern und Demoteilnehmern zeigten. Das Wetter spielte mit und so waren wir beim sammeln der fucking Unterstützerunterschriften zur Landtagswahl und Bezirkstagswahl sehr erfolgreich.

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München liebt Die PARTEI und deren Auftritte

Wie jedes Jahr, war Die PARTEI offizieller Partner des Corso Leopold und traf auf liebenswürdige Münchner*innen, die uns sagenhafte 800 Unterstützerunterschriften für die Zulassung zur Landtagswahl und Bezirkstagswahl 2018 gaben. Denn bekanntlich brauchen wir ja 2000 Unterstützerunterschriften für die Zulassung, auf dass wir im Landtagswahlkampf mitspielen können.

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Ängstliche Sarrazinleser

"Harmonisches Privatleben" und "Sauberkeit der Wohnung" stehen hoch im Kurs, und auch der Klassiker-Satz "Am wohlsten fühle ich mich zu Hause" findet bei den Lesern von Sarrazins Kasperlesbuch Zuspruch. Fast genauso hoch rangiert ein anderer konservativer Allgemeinplatz: "In meiner Lebensführung mag ich keine Veränderungen, ich halte mich lieber an meine alten Gewohnheiten." so eine Untersuchung der Süddeutschen Zeitung bei 10.000 Menschen.

Die aktuelle Untersuchung der SZ brachte noch so einiges an den Tag, auch wenn man keiner Statistik trauen darf, die man nicht selber erstellte.

So schätzen sich selbst 16 Prozent der Sarrazinbuchkäufer weniger aktiv ein, als der Durchschnittsdeutsche. Das "Leben in vollen Zügen genießen" ist noch weniger gefragt, da beträgt der negative Ausschlag in Richtung Askese und sorgenzerfurchter Selbstkasteiung schon gute 25 Prozent. Entscheidungen "spontan und mehr aus dem Gefühl heraus"? Nicht wirklich.

Vollends ins Negative sackt die Kurve bei der Aussage "Ich gehe gerne Risiken ein" - da landet die SZ-Statistik bei dem sagenhaft risikofeindlichen Wert von minus sechzig Prozent. Wer nicht zu den Sarrazin-Käufern gehört, ist um zwei Drittel aufgeschlossener, sobald es darum geht, auch mal ein Wagnis einzugehen.

Ob sich mit einer Wählergruppe, die bei Abenteuern und Risiken um keinen Preis mitmachen möchte, wirklich viel bewegen lässt?

"In meinem Leben steht beruflicher Erfolg an erster Stelle." Dieser Satz ist dem Sarrazin-Käufer sehr wichtig: Plus 74 Prozent über dem Durchschnitt - ein noch stärkerer Ausschlag als bei der Risikovermeidung. Das bringt man allerdings kaum mehr zusammen: Hat irgendwer schon mal Erfolge erzielt, ohne das geringste Risiko dafür einzugehen?, so die SZ.

Die Süddeutsche weiter: Die Widersprüche, die sich insgesamt zeigen, sind bemerkenswert. Sie lassen kaum vermuten, dass von dieser gesellschaftlichen Gruppe größere Taten ausgehen werden, etwa die Gründung einer Partei - das wäre, gemessen an den ermittelten Einstellungen, das reinste Kamikaze-Unternehmen. Auch die Hoffnung, die viele Apologeten der Debatte formuliert haben - erst mal müssen die unangenehmen Wahrheiten beim Namen genannt werden, dann packen wir das Problem tatkräftig an - sollten sich eher nicht primär auf den Sarrazin-Leserkreis fokussieren.

Die Grundhaltung könnte im Gegenteil eher Anlass sein, eine gewisse Schizophrenie zu diagnostizieren: ein eiserner Wille, an der Spitze zu stehen - aber bitte Veränderung? Eine Leistungselite, die das Wohnzimmersofa nicht mehr verlässt? Ein wenig spiegelt das, was hier sichtbar wird, auch die späte Berufung des Thilo Sarrazin selbst, der hier sicher auf das Verständnis seiner Fans trifft. Ein ganzes Berufsleben hat der Mann im gesicherten Beamtenstatus verbracht, bevor er in die risikoreiche Existenz des Volksdemagogen aufbrach. Nicht ohne allerdings vorher noch den letzten Cent seiner Pensionsansprüche einzufordern.

Ergo: Wir sind die Macher - wir gehen Risiken ein und sitzen (sofern es nicht schneit und regnet) nicht im Wohnzimmer. Deshalb werden wir den wichtigsten Beitrag für das Land leisten: Freie Selbstbestimmung in einer durchschnittlich sauberen Wohnung mit vielen Veränderungen.

Den kompletten Bericht zur statistischen Auswertung der SZ findest Du hier


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